Als Steuerberater mit 18 Jahren Erfahrung erkläre ich dieses Thema so, wie ich es meinen Mandanten erkläre: direkt, praxisnah und ohne unnötigen Fachjargon.
Die ehrliche Antwort: Kommt drauf an
Ich bin Buchhalter und verdiene Geld damit, dass meine Mandanten mich brauchen. Trotzdem sage ich Ihnen ehrlich: Nicht jeder Selbstständige braucht zwingend einen Steuerberater — wenn er SevDesk richtig nutzt.
Wann Sie ohne Steuerberater auskommen
Sie können SevDesk alleine nutzen, wenn:
- Ihre gesamten Einnahmen aus einer selbstständigen Tätigkeit kommen
- Sie Regelbesteuerer oder Kleinunternehmer sind (keine Mischformen)
- Sie keine Auslandsgeschäfte haben
- Ihr Gewinn unter 30.000€ liegt (bis zu dieser Größe selten kompliziert)
- Sie sich bereit sind, 5–10 Stunden in buchhalterische Grundlagen zu investieren
Typisches Beispiel: Freiberuflicher Texter, 25.000€ Jahresgewinn, 3 Stammkunden, keine Auslandsrechnungen. Mit SevDesk selbst: vollständig möglich.
Wann Sie einen Steuerberater brauchen
- Mehrere Einkommensquellen (Angestelltenverhältnis + Selbstständigkeit)
- Auslandsgeschäfte oder EU-Reverse-Charge
- Gründungsjahr (viele Sonderregelungen)
- Gewinn über 50.000€ (Optimierungspotential lohnt)
- GmbH oder andere Kapitalgesellschaft
- Wenn Sie unsicher bei der EÜR sind
Der optimale Mittelweg: SevDesk + Mini-Steuerberater
Viele meiner Mandanten nutzen SevDesk selbst das ganze Jahr und kommen einmal im Jahr für 2–3 Stunden zu mir: Jahresabschluss prüfen, EÜR final vorbereiten, Steuererklärung optimieren. Kosten: 300–500€ statt 800–1.500€.
Das ist die klügste Lösung für die meisten Selbstständigen.
[IMAGE:self-service accounting versus professional advice comparison showing decision points, NO PEOPLE, no faces, balanced advisory consultation graphic]



